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Archiv für Projekt

HowTo: RocketRAID 2310 RAID Host Adapter mit Dynamic Kernel Module Support (DKMS) unter Ubuntu installieren

Das von Dell entwickelte Hilfsprogramm Dynamic Kernel Module Support (DKMS), sorgt dafür, dass Kernelmodule, die manuell installiert wurden, immer dann aktualisiert werden, wenn ein neuer Kernel installiert wird. Somit entfällt der Aufwand, dies nach jedem Update manuell zu erledigen.

Ubuntu Home-Server

Von der HighPoint-Support-Seite die neueste Version Version des Treibers herunterladen

sudo su
cd /tmp
wget http://www.highpoint-tech.com/BIOS_Driver/rr231x_00/Linux/rr231x_0x-linux-src-v2.5-091022-1618.tar.gz
tar xzf rr231x_0x-linux-src-v2.5-091022-1618.tar.gz

Die notwendigen Pakete installieren

sudo apt-get update
sudo apt-get install build-essential dkms

Da der Treiber von HighPoint offenbar nicht mehr gepflegt wird, muss er für die Nutzung mit einem Kernel >= 2.6.37 zuerst gepatcht werden. Ein Mitglied aus dem Arch Linux Forums stellt dafür ein Paket bereit. Dieses kann nicht direkt unter Ubuntu verwendet werden, die Patches lassen sich aber trotzdem anwenden. Da der Treiber nicht offiziell zur Verfügung gestellt wird, besteht natürlich das Risiko, dass es zu einem Fehler bzw. Datenverlust kommen kann. Bei mir hat es bisher jedoch ohne Probleme funktioniert.

wget http://aur.archlinux.org/packages/rr/rr231x_0x/rr231x_0x.tar.gz
tar xzf rr231x_0x.tar.gz
patch -p1 -i rr231x_0x/scsi_lck.patch
patch -p1 -i rr231x_0x/kernel3.patch

Den Treiber in ein Verzeichnis nach dem Schema /usr/src/<module>-<module-version>/ verschieben

mv rr231x_0x-linux-src-v2.5 /usr/src/rr2310_00-2.5/

Die Konfigurationsdatei dkms.conf anlegen

cd /usr/src/rr2310_00-2.5/
vi dkms.conf
MAKE[0]="make -C product/rr2310pm/linux/ KERNELDIR=/lib/modules/$kernelver/build/"
CLEAN="make -C product/rr2310pm/linux/ clean"
BUILT_MODULE_NAME[0]="rr2310_00"
DEST_MODULE_LOCATION[0]="/kernel/drivers/scsi/"
BUILT_MODULE_LOCATION="product/rr2310pm/linux/"
PACKAGE_NAME="rr2310_00"
PACKAGE_VERSION="2.5"
AUTOINSTALL="yes"
REMAKE_INITRD="yes"

Modul sata_mv zur Blacklist hinzufügen

vi /etc/modprobe.d/blacklist.conf
# replaced by rr2310_00
blacklist sata_mv

Modul rr2310_00 in /etc/initramfs-tools/modules eintragen, damit es für den Systemstart zum initramfs hinzugefügt wird

echo rr2310_00 >> /etc/initramfs-tools/modules

DKMS: rr2310_00-2.5

Verzeichnis zu DKMS hinzufügen

dkms add -m rr2310_00 -v 2.5

Modul mit DKMS kompilieren

dkms build -m rr2310_00 -v 2.5

Modul mit DKMS installieren

dkms install -m rr2310_00 -v 2.5

Um die Kernel-Version festzulegen, kann man die Option -k 2.6.32-27-generic verwenden. Weitere wichtige Befehle sind unter anderem uninstall, remove, status und mkdeb.

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Portable Anwendungen mit AppImages unter Linux

Was sich unter Windows dank PortableApps schon lange großer Beliebtheit erfreut, kann man nun in ähnlicher Form auch unter Linux dank AppImages nutzen. Dabei handelt es sich um ein distributionsunabhängiges Paketformat, das vom Elementary Project etabliert wurde. Wer dabei keine eigenen Anwedungen mit Hilfe des AppImageAssistent erstellen möchte, kann auch die vorgefertigten von PortableLinuxApps nutzen und dies auf vielen Geräten, die auf Linux basieren.

PortableLinuxApps

Die Anwendungen laufen auf allen gängigen Distributionen nach dem Prinzip ein Programm, eine Datei, schon nach dem Ausführen drei einfacher Schritte.

  1. Herunterladen
  2. Ausführbar machen (über die Eigenschaften im Kontextmenü oder mit chmod +x Dateiname in der Konsole)
  3. Starten

Alles, was die Anwendung zum Ausführen benötigt, ist bereits enthalten. Im Test funktionierten die Anwendungen bei mir sowohl unter Ubuntu, Fedora, als auch OpenSUSE problemlos. Auf dem vor kurzem veröffentlichten WeTab soll es (im Expertenmodus) wohl aber genauso möglich sein, AppImages auszuführen.

AppImages: Make Executable

Es gibt dabei prinzipiell die gleichen Vorteile, wie bei PortableApps unter Windows. So ist es zum Beispiel möglich Anwendungen auf einem USB-Stick mitzunehmen oder Beta-Software und Nightly Builds ohne Probleme zu testen. Gefällt die Anwendung nicht, reicht es aus, sie einfach in den Mülleimer zu verschieben.

AppImages

Technisch handelt es sich bei AppImages um ein Image, das beim Start mit einem Skript als virtuelles Dateisystem eingehängt wird. Ein eigenes AppImage zu erstellen ist daher sehr einfach. Man verwendet hierfür am besten ein Deb-Paket, da sich die Struktur beider ähnelt. Nähere Informationen dazu finden sich im Wiki des Elementary Project.

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Open Movie Projekt: Sintel

Sintel ist ein epischer Fantasy-Kurzfilm, in dem es um einen verschleppten Drachen und ein Mädchen geht, das ihn retten will. Das Projekt Durian - Sintel ist der dritte Film, nach Projekt Orange - Elephants Dream (2005) und Projekt Peach - Big Buck Bunny (2007), das von der Blender-Foundation initiiert wurde. Dabei ist das Ziel der Projekte vor allem, Feedback zu Blender zu sammeln und die Open-Source Software weiter zu verbessern.

Sintel Poster

Die grafische Umsetzung ist, wenn man das Budget und die hoch gesteckten Ziele betrachtet, gelungen und verhilft dem Kurzfilm zum typischen Erscheinungsbild eines Animationsfilms. Der Film ist auf YouTube mit mehrsprachigen Untertiteln zu sehen, zudem steht er jeweils in verschiedenen Auflösungen und Dateiformaten zum Download unter Creative Commons Namensnennung 3.0 Unported Lizenz bereit.

Sintel Portrait

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann dies am besten mit Spenden oder dem Kauf der Durian Open Movie DVD Edition im Blender Store tun. Diese wurde schon im Vorverkauf für 34 Euro angeboten und enthält neben Sintel auch Trailer, Video-Tutorials der Künstler und Entwickler, Materialien, aus denen der Film entstanden ist, sowie das Drehbuch und Storyboard. Wie das 2008 erschienene Open Game Projekt Apricot: Yo Frankie! soll auch Sintel als Rollenspiel erscheinen.

Links


Distributionsaktualisierung: Ubuntu 9.04 nach Ubuntu 9.10 auf RocketRAID 2310 RAID Host Adapter

Virtuelle Maschine: RR231x

Heute ist Ubuntu 9.10 “Karmic Koala” erschienen. Das bedeutet, dass man bald neue Features nutzen kann, zuerst jedoch einmal Upgraden muss. Bei den Meisten sollte dies relativ einfach über die Aktualisierungsverwaltung gehen. Ich muss jedoch immer noch zusätzlich die Treiber für meinen RocketRAID 2310 RAID Host Adapter installieren. Im Folgenden werde ich erklären, wie dies meistens bei mir abläuft.

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HowTo: PuTTY SSH Keys mit OpenSSH unter Ubuntu benutzen

Ubuntu Home-Server

Das unter Windows wohl am häufigsten verwendete Shell- und Telnet-Programm ist PuTTY. PuTTYgen ist ein Tool, mit dem man RSA und DSA Keys, beispielsweise für SSH, erstellen kann. Wenn man sich, nachdem man die Keys erstellt hat, dazu entscheidet, statt Putty, OpenSSH unter Ubuntu zu verwenden, muss man die Keys zuerst umwandeln.

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