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Archiv für PortableApps

Hedgewars: Krieg der Igel

Um die Ehre der einheimischen Braunbrustigel zu retten, haben sich ein paar verwegene Hedgehogs aufgemacht, zu beweisen, dass sie in Wahrheit bösartige rosafarbene Kämpfer sind. Als überzeugende Argumente präsentieren sie hierbei ein umfangreiches Waffenarsenal, Karten, Stimmen, Grabsteine und Hüte verpackt in einem rundenbasierten Artillery-Taktikspiel. Alles was den Gegner Lebenspunkte kostet, ist erlaubt und das nicht nur lokal, sondern auch im LAN oder Internet.

Hedgewars Title

Ausgefochten wird der Kampf auf einer zweidimensionalen, zerstörbaren Karte, die meistens von Wasser umgeben ist. Ziel ist es, alle gegnerischen Spielfiguren auszuschalten, bevor dem Gegner dies gelingt. Die verfügbaren Waffen, Lebenspunkte, sowie die eigene Mannschaft, werden vor Spielbeginn in den Einstellungen festgelegt und im Spielverlauf durch abgeworfene Kisten ergänzt.

Hedgewars 0.9.13

Hedgewars wartet mit viel Liebe zum Detail auf und kommt dem Vorbild Worms im Gameplay sehr nahe, sodass man nach kurzer Eingewöhnungszeit die mit Bazooka, Zielsuchenden Bienen und Wassermelonenbomben hochgerüsteten Hedgehogs in die Schlacht schicken kann. Das Spiel ist plattformunabhängig und kann auf der offiziellen Webseite kostenlos herunterladen werden. Geladen und entsichert!

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Portable Anwendungen mit AppImages unter Linux

Was sich unter Windows dank PortableApps schon lange großer Beliebtheit erfreut, kann man nun in ähnlicher Form auch unter Linux dank AppImages nutzen. Dabei handelt es sich um ein distributionsunabhängiges Paketformat, das vom Elementary Project etabliert wurde. Wer dabei keine eigenen Anwedungen mit Hilfe des AppImageAssistent erstellen möchte, kann auch die vorgefertigten von PortableLinuxApps nutzen und dies auf vielen Geräten, die auf Linux basieren.

PortableLinuxApps

Die Anwendungen laufen auf allen gängigen Distributionen nach dem Prinzip ein Programm, eine Datei, schon nach dem Ausführen drei einfacher Schritte.

  1. Herunterladen
  2. Ausführbar machen (über die Eigenschaften im Kontextmenü oder mit chmod +x Dateiname in der Konsole)
  3. Starten

Alles, was die Anwendung zum Ausführen benötigt, ist bereits enthalten. Im Test funktionierten die Anwendungen bei mir sowohl unter Ubuntu, Fedora, als auch OpenSUSE problemlos. Auf dem vor kurzem veröffentlichten WeTab soll es (im Expertenmodus) wohl aber genauso möglich sein, AppImages auszuführen.

AppImages: Make Executable

Es gibt dabei prinzipiell die gleichen Vorteile, wie bei PortableApps unter Windows. So ist es zum Beispiel möglich Anwendungen auf einem USB-Stick mitzunehmen oder Beta-Software und Nightly Builds ohne Probleme zu testen. Gefällt die Anwendung nicht, reicht es aus, sie einfach in den Mülleimer zu verschieben.

AppImages

Technisch handelt es sich bei AppImages um ein Image, das beim Start mit einem Skript als virtuelles Dateisystem eingehängt wird. Ein eigenes AppImage zu erstellen ist daher sehr einfach. Man verwendet hierfür am besten ein Deb-Paket, da sich die Struktur beider ähnelt. Nähere Informationen dazu finden sich im Wiki des Elementary Project.

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