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Archiv für iPhone

USB-Ladegerät: Varta Backup Charger

Die Zeiten, in denen Handys nur einmal pro Woche oder seltener aufgeladen werden mussten, sind lange vorbei. Ein heller Bildschirm, mobiles Internet und Ortungsdienste fordern ihren Tribut und so müssen aktuelle Smartphones meistens einmal pro Tag an die Steckdose. Doch bei energiehungrigen Anwendungen wie Geocaching reicht die Akku-Kapazität selbst dafür nicht mehr aus. Es bietet sich daher an, die Laufzeit durch den Einsatz von Zusatzakkus zu verlängern.

Der Varta Backup Charger kostet 11,30 Euro (Stand: Oktober 2011) und misst zusammengeschoben 65×38,5×19,6 mm. Mit einem Gewicht von lediglich 24 g ist er ideal für unterwegs. Im Gegensatz zu den üblichen Akkupacks ist der Akku nicht fest verbaut, stattdessen dienen zwei herkömmliche AA- oder AAA-Akkus als Energielieferanten. Im Lieferumfang sind daher neben dem Ladegerät auch zwei Varta Ready2Use Akkus mit jeweils 2100 mAh Kapazität enthalten. Ready2Use bedeutet, dass wie bei den bekannteren Eneloops nur mit einer minimale Selbstentladung zu rechnen ist. Sind gerade keine Akkus eingelegt, lässt sich der Backup Charger zusammenschieben, um Platz zu sparen. Dies lässt ihn ein wenig klapprig wirken, bisher hat er sich jedoch als recht robust erwiesen.

Mithilfe der 6 mitgelieferten Adapter für gängige Handys (Sony Ericsson, LG, Samsung, Mini USB (Motorola, Blackberry), Nokia, Micro USB) lassen sich über die USB-Out Funktion mobile Geräte unterwegs aufladen. Ein Adapter für Apple-Geräte liegt nicht bei, man kann jedoch ein normales Dock Connector-auf-USB-Kabel verwenden. Bei der Ladegeschwindigkeit konnte ich keinen Unterschied zur Stromversorgung per Steckdose feststellen. Dadurch, dass es möglich ist, die Akkus jederzeit austauschen, kann man selbst entscheiden, wie viele Akkus man für unterwegs mitnehmen möchte. Auch lassen sich normale Batterien zur Stromversorgung per USB-Out einsetzen.

Stellt man den seitlichen Schalter auf USB-In, kehrt sich die Funktionsweise um und der Backup Charger lädt die eingelegten Akkus an jeder USB-Stromversorgung wieder auf. Man ist aber glücklicherweise nicht an den USB-Anschluss gebunden, sondern kann die Akkus auch entnehmen und in jedem normalen Ladegerät wieder aufladen. Ist ein Akku defekt, so lässt sich schnell und vor allem preisgünstig Ersatz beschaffen. Wer über die Anschaffung eines Akkupacks nachdenkt, sollte sich auf jeden Fall einmal den Varta Backup Charger anschauen. Er kann dank USB-Anschluss und Adaptern universell eingesetzt werden, fast jedes Gerät aufladen und ist dabei noch wesentlich günstiger und flexibeler als die meisten Zusatzakkus.

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HowTo: Testumgebung für Mobile Browser aufsetzen

Seit Apple der Internetnutzung auf Smartphones 2007 mit der Markteinführung des iPhones zum Durchbruch verholfen hat, hat sich auf dem Endgerätemarkt sehr viel getan und immer mehr Menschen verwenden mobile Endgeräte zum Surfen. Neben dem iPhone gibt es mittlerweile Android, webOS und viele mehr, sodass sich die Entwicklung von Applikationen für jedes mobile Betriebssystem viel zu aufwändig wäre. Stattdessen macht es mehr Sinn, speziell auf mobile Geräte optimierte Versionen von Webseiten anzubieten, die die kleine Bildschirmgröße der Smartphones effektiv und sinnvoll nutzen.

Mobile Browser: WPtouch

Unter WordPress gibt es hierfür ein Plug-in, doch für andere Webseiten ist es sinnvoll, sich eine Testumgebung für mobile Webseiten einzurichten, die lokal, wie diese iPad-Browser-Simulation, läuft.

Google Chrome bzw. Chromium bietet sich dabei als Browser an, da er, wie viele mobile Browser (iPhone, Android und webOS), WebKit verwendet. Die portable Version von Google Chrome, die man hier herunterladen kann, erweist sich dabei als vorteilhaft, weil man sie schnell auf den aktuellsten Chromium Build aktualisieren kann und beim Testen nicht die lokale Installation verändert.

Chrome Updater

Nachdem man über die Updater.exe den aktuellsten Chromium Build installiert hat, öffnet man Chromium und installiert die Erweiterung: Window Resizer.

Google Chrome-Erweiterung: Window Resizer

Diese skaliert das Browserfenster mit einem Klick auf die größe eines Touchscreens.

Portable Google Chrome

Um dem Webserver nun vorzutäuschen, dass es sich um ein Smartphone handelt, muss man den User-Agent anpassen. Dies kann man bei Chrome relativ leicht über einen Command Line Switch machen. Diesen trägt man entweder in der Verknüpfung zur Anwendung ein, startet über die Kommandozeile oder fügt ihn in der portablen Version einfach in der Datei parameter.txt hinzu.

Zum Testen hier die User-Agents von einiger verbreiteter Smartphones:

Apple iPad

Mozilla/5.0 (iPad; U; CPU iPhone OS 3_2 like Mac OS X; de-de) AppleWebKit/531.21.10 (KHTML, like Gecko) Version/4.0.4 Mobile/7B317 Safari/531.21.10

Apple iPhone

Mozilla/5.0 (iPhone; U; CPU iPhone OS 4_0 like Mac OS X; de-de) AppleWebKit/532.9 (KHTML, like Gecko) Version/4.0.5 Mobile/8A293 Safari/6531.22.7

Apple iPod Touch

Mozilla/5.0 (iPod; U; CPU iPhone OS 3_1_3 like Mac OS X; de-de) AppleWebKit/528.18 (KHTML, like Gecko) Version/4.0 Mobile/7E18 Safari/528.16

Google Nexus One

Mozilla/5.0 (Linux; U; Android 2.2; de-de; Nexus One Build/FRF50) AppleWebKit/533.1 (KHTML, like Gecko) Version/4.0 Mobile Safari/533.1

HTC Desire

Mozilla/5.0 (Linux; U; Android 2.1-update1; de-de; Desire_A8181 Build/ERE27) AppleWebKit/530.17 (KHTML, like Gecko) Version/4.0 Mobile Safari/530.17

HTC Hero

Mozilla/5.0 (Linux; U; Android 2.1-update1; de-de; HERO200 Build/ERE27) AppleWebKit/530.17 (KHTML, like Gecko) Version/4.0 Mobile Safari/530.17

Weitere User-Agents kann man bei DeviceAtlas oder in der Liste der User-Agents nachschauen. Standardmäßig lautet der User-Agent von Chromium (about:version) bzw. Minefield unter Windows:

Chromium 6.0.451.0

Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 6.0; en-US) AppleWebKit/534.2 (KHTML, like Gecko) Chrome/6.0.451.0 Safari/534.2

Minefield 3.7a6pre

Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 6.0; en-US; rv:1.9.3a6pre) Gecko/20100628 Minefield/3.7a6pre

Google Chrome: Normal

Um den User Agent vom Nexus One zu verwenden, fügt man zum Beispiel folgende Command Line Flag in der parameter.txt hinzu.

--user-agent="Mozilla/5.0 (Linux; U; Android 2.2; de-de; Nexus One Build/FRF50) AppleWebKit/533.1 (KHTML, like Gecko) Version/4.0 Mobile Safari/533.1"

Google Chrome: Mobil

Etwas ähnliches ließe sich unter Firefox wahrscheinlich mit den Add-ons User Agent Switcher und Firesizer auch einrichten. Dies habe ich allerdings noch nicht getestet.

Mobile Browser: Facebook Touch

Eine Testumgebung für mobile Webseiten einzurichten, macht nicht nur Sinn, wenn man Webseiten speziell auf mobile Geräte optimierten möchte. Sie hilft auch dabei einen Überblick darüber zu bekommen, welche Webseiten schon eine optimierte Version anbieten oder kann das Erstellen von Screenshots erheblich vereinfachen.

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