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Archiv für Desktop

Dropbox: Synchronisation einfach gemacht

Dropbox ist ein Webdienst, um Daten auf mehreren Rechnern zu verwalten und mit den vielfältigen Clients immer dabei zu haben. Zum Zugriff gibt es neben Programmen für die Betriebssysteme Linux, Mac OS X, Android, iOS und Windows auch ein Webinterface. Dazu ist es möglich Dateien öffentlich oder für angemeldete Freunde freizugeben. Das Unternehmen hinter Dropbox ist in San Francisco beheimatetet und wurde 2008 gegründet.

Dropbox: Download

Standardmäßig bekommt man 2 GB Online-Speicher gratis zur Verfügung gestellt, weitere GB kann man sich entweder durch Referral-Links erarbeiten, was der eigentliche Grund dafür ist, wieso ich diesen Artikel schreibe, oder, falls man sich die Mühe nicht machen möchte, dazukaufen. Die Preise dafür liegen derzeit bei 9,99 $/Monat für 50 GB oder 19,99 $/Monat für 100 GB.

Die Daten werden über eine sichere Verbindung (SSL) zum Server übertragen, dass die Server in den USA gehostet sind und somit die Daten der Rechtsprechung der USA unterliegen, sollte man aber trotzdem bei der Auswahl der Dateien, die man in seine Dropbox verschiebt, nicht aus den Augen lassen. Man kann sensible Daten, aber auch in einem verschlüsselten TrueCrypt-Container hochladen.

Konkurrenzprodukte gibt es von Wuala, Teamdrive, Live Mesh, Nomadesk und anderen. Mir hat Dropbox bisher jedoch immer am Besten gefallen.

Ordner außerhalb der Dropbox kann man mit kleinem Aufwand mittels symbolischer Verknüpfungen synchronisieren. Daneben gibt es mit den Dropbox Shell Tools auch die Möglichkeit Dropbox im Kontextmenü von Windows einzubinden und so die Handhabung noch einfacher zu gestalten.

SparkleShare: Who did what?

Dropbox mit einem eigenen Server zu Benutzen ist leider nicht möglich, da das Geschäftsmodell auf Premium-Accounts basiert und man es sich sicher nicht damit kaputt machen möchte. Eine Open-Source Alternative zu Dropbox namens SparkleShare wurde allerdings vor Kurzem angekündigt und so bleibt die Hoffnung, dass auch dies bald möglich sein wird.

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Ubuntu Paketquellen Generator

Unter Windows unbekannt, vereinfacht unter Ubuntu eine zentrale Paketverwaltung die Installation und vor allem das Aktualisieren von Programmen. Anstatt jedes Mal die Homepage des Herstellers aufzusuchen, um ein Binärpaket herunterzuladen und dieses anschließend zu installieren, fügt man unter Ubuntu sogenannten Paketquellen (Repositories) hinzu und kann so die darin enthaltene Software leicht installieren und updaten.

Viele Programme kann man dabei aus den offiziellen Ubuntu-Repositories installieren. Einige schaffen es jedoch, oft aufgrund von Lizenzproblemen, nicht dort hinein. Auch viele Beta- und Development-Versionen haben ihre eigenen Paketquellen. Um die Programme trotzdem zu installieren, fügt man diese zur Datei /etc/apt/sources.list hinzu, um danach wie gewohnt per

sudo apt-get update
sudo apt-get install <Paketname>

oder grafischer Oberfläche “Anwendungen --> Hinzufügen/Entfernen ...” zu installieren

Anwendungen hinzufügen/entfernen

Anwendungen hinzufügen/entfernen

Ubuntu Sources List Generator ist eine Website, auf der man sich eine eigene sources.list-Datei mit einer Menge nützlicher Repositories zusammenstellen kann.

Ubuntu Sources List Generator

Ubuntu Sources List Generator

Zuerst wählt man sein Land und das Ubuntu-Release (Version) aus und kann dann Projekt-Repositories auswählen. Darunter z.B. Google Linux Software Repositories, Medibuntu, Skype und vieles mehr.

Ubuntu Sources List Generator: 3rd Parties Repos

Ubuntu Sources List Generator: 3rd Parties Repos

Wenn man alle Repositories ausgewählt hat, sorgt ein Klick auf “Generate List” dafür, dass die sources.list erstellt wird.

Diese und die erzeugten GPG Keys muss man dann nur noch auf dem eigenen System einfügen

gksu gedit /etc/apt/sources.list

Normalerweise werden die Befehle für die GPG Keys angezeigt, ansonsten geht dies mit

sudo apt-key adv --recv-keys --keyserver keyserver.ubuntu.com <GPGKEY>

Dies erspart einem das manuelle Zusammenstellen der sources.list und damit oftmals viel Zeit.

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AlternativeTo: Alternativen zu Programmen finden

Oft ist es gut, die Wahl zwischen verschiedenen Programmen zu haben. Sei es, um einfach nur zu vergleichen oder auch um Kosten zu sparen.

AlternativeTo

Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal über ernsthafte Open-Source Alternativen geschrieben und bin jetzt auf einen neuen Dienst namens AlternativeTo aufmerksam geworden. Dabei werden Programme sowohl unter Windows als auch unter Mac OS X und Linux berücksichtigt.

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Ernsthafte Open-Source Alternativen

OpenOffice.org Writer

Open-Source ist nicht nur gut fürs Gewissen, sondern schont auch den Geldbeutel. Programm-Suites wie die “Creative Suite” von Adobe sind wohl die funktionsreichsten, aber auch die teuersten Programme auf dem Markt. Wenn man als Privatperson solche Programme benutzen will, muss man meistens sehr viel Geld bezahlen.

Doch es geht auch anders, denn mittlerweile gibt es genügend Open-Source-Alternativen zu den Marktriesen. Auch wenn diese vielleicht nicht immer an den Funktionsumfang der Vorbilder rankommen.

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