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Archiv für Ubuntu

Hier sind alle Beiträge aufgelistet, die in die Kategorie Ubuntu einsortiert wurden.

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HowTo: Prozessor (CPU) mit Bordmitteln auslasten

Es gibt viele Gelegenheiten, bei denen man den Prozessor (CPU) auslasten will. Um den Stromverbrauch unter Volllast zu messen, das Lüftergeräusch eines Notebooks im Laden zu prüfen oder die ausgefallene Heizung zu kompensieren. Zwar gibt es Benchmark-Tools dafür, doch normalerweise reichen hierfür auch Bordmittel.

Windows: Taschenrechner

Unter Windows kann man dies relativ einfach mithilfe des eingebauten Taschenrechners bewerkstelligen. Dieser ist auf jedem System vorinstalliert und lässt sich so normalerweise auch bei Computern im Geschäft nutzen.

Windows: Taschenrechner 2

Man öffnet den Taschenrechner einfach so oft, wie der Prozessor Kerne hat (bei einem Dual-Core also zwei Mal) und gibt in jedem Fenster eine hohe Zahl (z.B. 999999) ein. Anschließend lässt man sich die Fakultät (n!) dieser Zahl ausrechnen.

Windows: Taschenrechner (Rechenvorgang)

Nach kurzer Zeit erscheint eine Warnmeldung, dass der angeforderte Vorgang sehr viel Zeit in Anspruch nehme. Diese bestätigt man einfach nur mit Fortsetzen.

Windows: CPU-Auslastung

Um den Vorgang abzubrechen muss man einfach nur, wenn die Warnmeldung das nächste Mal erscheint, auf Anhalten klicken.

Ubuntu: Taschenrechner

Unter Ubuntu lässt der Taschenrechner das nicht mit sich machen, sondern zeigt nach ein paar Sekunden ein Ergebnis an. Stattdessen öffnet man wieder je nach Anzahl der Prozessor-Kerne Terminalfenster und gibt dort folgenden Befehl ein.

yes > /dev/null

Dieser Befehl sendet unendlich viele yes nach /dev/null, also ins große IT-Nirwana. Dies sollte so auch unter Mac OS X funktionieren.

Ubuntu: Terminal

Alternativ lässt sich auch der folgende Befehl verwenden

cat /dev/urandom > /dev/null

oder den Computer einfach gegen sich selbst Schach spielen lassen.

Ubuntu: Systemüberwachung

Diese Befehle haben den Vorteil, dass sie sich, im Gegensatz zu einer Forkbomb, mithilfe von STRG+C auch schnell wieder beenden lassen.

Bei dem ganzen Spaß sollte man allerdings bedenken, dass man den Prozessor auch sinnvoll mit verteiltem Rechnen (BOINC) auslasten kann, und, dass Gas normalerweise billiger als Strom ist.

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Einen beliebigen (Dropbox) Ordner als Ubuntu Desktop verwenden

Standardmäßig zeigt Ubuntu die Dateien aus dem Ordner Desktop im Homeverzeichnis des Benutzers auf dem Desktop an. Es ist aber auch möglich jeden anderen Ordner (z.B. aus einer Dropbox) als Desktop verwenden. Zusätzlich kann man noch den Pfad von allen anderen Ordnern ändern, die Ubuntu im Homeverzeichnis erstellt (Dokumente, Bilder, Musik). Dies funktioniert mit jeder Linux-Distribution, die Gnome als Fenstermanager verwendet.

Desktop: Dropbox

Um die Konfigurationsdatei user-dirs.dirs zu öffnen sucht man sie entweder mit Nautilus, wozu man allerdings erst mittels Strg+H die Versteckte Dateien anzeigen lassen muss, oder gibt folgendes in ein Terminal ein.

gedit ~/.config/user-dirs.dirs

gedit: user-dirs

Um den Ordner, der als Desktop verwendet wird, zu ändern, muss man den Eintrag XDG_DESKTOP_DIR modifizieren. In diesem Fall zu $HOME/Dropbox.

Hinweis: Die Shell-Extension ~ kann dabei nicht verwendet werde, stattdessen bietet sich aber $HOME oder eine absolute Pfadangabe an.

Nach dem Abspeichern gibt man in ein Terminal folgendes ein, um Nautilus neu zu starten.

killall nautilus

Sollten die Symbole danach nicht wie gewünscht angezeigt werden, hilft es, sich Ab- und wieder Anzumelden.

Dies kann sich als praktisch erweisen, um mit der Dropbox die Dateien auf dem Desktop zu synchronisieren und so auf dem gleichen Stand zu halten.

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Dropbox: Synchronisation einfach gemacht

Dropbox ist ein Webdienst, um Daten auf mehreren Rechnern zu verwalten und mit den vielfältigen Clients immer dabei zu haben. Zum Zugriff gibt es neben Programmen für die Betriebssysteme Linux, Mac OS X, Android, iOS und Windows auch ein Webinterface. Dazu ist es möglich Dateien öffentlich oder für angemeldete Freunde freizugeben. Das Unternehmen hinter Dropbox ist in San Francisco beheimatetet und wurde 2008 gegründet.

Dropbox: Download

Standardmäßig bekommt man 2 GB Online-Speicher gratis zur Verfügung gestellt, weitere GB kann man sich entweder durch Referral-Links erarbeiten, was der eigentliche Grund dafür ist, wieso ich diesen Artikel schreibe, oder, falls man sich die Mühe nicht machen möchte, dazukaufen. Die Preise dafür liegen derzeit bei 9,99 $/Monat für 50 GB oder 19,99 $/Monat für 100 GB.

Die Daten werden über eine sichere Verbindung (SSL) zum Server übertragen, dass die Server in den USA gehostet sind und somit die Daten der Rechtsprechung der USA unterliegen, sollte man aber trotzdem bei der Auswahl der Dateien, die man in seine Dropbox verschiebt, nicht aus den Augen lassen. Man kann sensible Daten, aber auch in einem verschlüsselten TrueCrypt-Container hochladen.

Konkurrenzprodukte gibt es von Wuala, Teamdrive, Live Mesh, Nomadesk und anderen. Mir hat Dropbox bisher jedoch immer am Besten gefallen.

Ordner außerhalb der Dropbox kann man mit kleinem Aufwand mittels symbolischer Verknüpfungen synchronisieren. Daneben gibt es mit den Dropbox Shell Tools auch die Möglichkeit Dropbox im Kontextmenü von Windows einzubinden und so die Handhabung noch einfacher zu gestalten.

SparkleShare: Who did what?

Dropbox mit einem eigenen Server zu Benutzen ist leider nicht möglich, da das Geschäftsmodell auf Premium-Accounts basiert und man es sich sicher nicht damit kaputt machen möchte. Eine Open-Source Alternative zu Dropbox namens SparkleShare wurde allerdings vor Kurzem angekündigt und so bleibt die Hoffnung, dass auch dies bald möglich sein wird.

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Telepathy Echo Bot: Audio & Video über Jabber testen

Telepathy Echo Bot

Nach Empathy unterstützt auch Pidgin seit Version 2.6.0 Audio-/Video-Chats unter Ubuntu. Dies funktioniert bis jetzt nur mit einem Jabber-Account, soll später aber auch mit anderen Protokollen funktionieren. Zeit genug, um das Ganze zu testen. Doch was tun, wenn gerade niemand da ist, um die Verbindung zu testen?

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MySQL Datenbanken über Konsole exportieren/importieren

phpMyAdmin

Spätestens nach dem ersten Festplatten-Crash, weiß man den Wert von Datensicherung zu schätzen. Dabei muss es nicht immer die Hardware sein, viele Datenverluste werden auch durch Viren oder Fehlbedienung verursacht. MySQL bietet in dieser Hinsicht viele Möglichkeiten, um Backups zu erstellen und wieder einzuspielen.

So kann man sich den folgenden Befehlen immer bedienen, wenn man keine bequemere Alternative wie z.B. phpMyAdmin verwenden will oder zurzeit nicht installiert hat.

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