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Archiv für OS

Hier sind alle Beiträge aufgelistet, die in die Kategorie OS einsortiert wurden.

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Smartphone Fernwartung mit Webkey unter Android

Fernzugriff auf ein Smartphone zu haben hat viele Vorteile. Erst so ist es möglich, Android bequem vom Browser aus zu steuern und dabei eine ähnliche Oberfläche wie bei den üblichen Fernwartungs-Tools (UltraVNC) zur Verfügung zu haben. Mit Webkey for Android ist im Prinzip alles möglich: SMS schreiben, Apps öffnen, das Smartphone orten, Dateien herunterladen oder Screenshots erstellen.

Die App kann auf gerooteten Geräten über den Market installiert werden und läuft dann nach dem Einrichten und Starten als Service im Hintergrund. Die Oberfläche ist funktional und bietet alles Notwendige, auf Schnörkel wurde verzichtet.

Webkey for Android 1

Es besteht die Möglichkeit die aktuelle IP-Adresse des Smartphones automatisch bei DynDNS zu hinterlegen. Bei den meisten Netzbetreibern werden die eingehenden Verbindungen jedoch durch eine NAT blockiert. Daher bietet Webkey die Möglichkeit, eine Verbindung zu einem Server zu halten, der dann den Login über eine feste URL ermöglicht. Dies funktionierte in meinen Tests bisher zwar immer, die Geschwindigkeit der Verbindung war allerdings (selbst mit 3G) wenig zufriedenstellend.

Webkey for Android 2

Zum Anmelden wir die URL (aus dem Frontend) im Browser eingegeben und der Zugriff dann mit den angezeigten Zugangsdaten, die bei jedem Start neu generiert werden, autorisiert. Auf Wunsch kann in der Konfiguration auch ein neuer Benutzer mit festgelegtem Passwort angelegt werden. Die Hardware-Tasten können über Schaltflächen bedient werden und die meisten Funktionen sind selbsterklärend.

Webkey for Android 3

Über den integrierten Dateimanager AjaXplorer lassen sich die Dateien auf der SD-Karte gut verwalten. Die Ajax-Oberfläche bietet eine Vorschaufunktion und zeigt Metadaten an. Dateien können per Drag-and-Drop hochgeladen, kopiert und verschoben werden.

Webkey ist eine wirklich praktische App und daher ein Must-have für jeden Poweruser. Sie erspart einem viel Zeit und Mühe, wobei den Einsatzmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt sind. Vom simplen SMS-Schreiben bis hin zur Fernlöschung eines gestohlenen Smartphones ist alles denkbar.

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HowTo: OpenSSH-Server mit Cygwin unter Windows 7 installieren

Um auch unter Windows 7 die vielzähligen Möglichkeiten eines OpenSSH-Servers nutzen zu können, empfiehlt es sich, diesen mithilfe von Cygwin zu installieren. Danach stehen die bekannten Funktionen wie die verschlüsselte Verbindung zur Konsole eines entfernten Computers und Dateienübertragungen via SFTP zur Verfügung.

Cygwin Setup: Select Packages

Die Installation beginnt mit dem Herunterladen und Konfigurieren des Cygwin Setups, wobei unbedingt das Paket openssh ausgewählt werden muss. Alle weiteren Abhängigkeiten werden anschließend automatisch aufgelöst und installiert.

Nach dem Abschluss der Installation wird die Cygwin Bash Shell per Rechtsklick als Administrator ausgeführt. Mit dem Befehl ssh-host-config wir die Konfiguration gestartet, welche anschließend mittels Abfragen den Server einrichtet.

ssh-host-config
*** Query: Should privilege separation be used? (yes/no) yes
*** Query: new local account 'sshd'? (yes/no) yes
*** Query: (Say "no" if it is already installed as a service) (yes/no) yes
*** Query: Enter the value of CYGWIN for the daemon: []
*** Query: Do you want to use a different name? (yes/no) no
*** Query: Create new privileged user account 'cyg_server'? (yes/no) yes

Die Konfiguration des OpenSSH-Servers ist danach abgeschlossen und kann bei Bedarf später noch weiter verfeinert werden.

Dienste: Cygwin sshd

Um den sshd-Dienst zu starten gibt man entweder net start sshd oder cygrunsrv -S sshd in die Konsole ein. Alternativ kann man den Dienst auch wie jeden anderen in der Systemsteuerung starten. Nach einem Neustart geschieht dies automatisch.

Windows-Firewall

Damit SSH durch die Firewall erreichbar ist, sollte man abschließend in der Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit eine neue eingehende Regel anlegen, die für den TCP-Port 22 Verbindungen zulässt. Wer nicht möchte, dass der neu angelegte Benutzer cyg_server im Anmeldebildschirm erscheint, sollte noch diesen Schlüssel in die Registry importieren oder selbst dort anlegen.

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Inkrementelle Backups mit rsync unter Android

Mit Diensten wie AppBrain, kann man regelmäßig die Liste der installierten Apps unter Android synchronisieren, wird das Smartphone jedoch geklaut, sind die Daten auf der SD-Karte (Fotos, Musik, Videos) trotzdem weg. Um diesen Datenverlust zu vermeiden, ist es sinnvoll, regelmäßig Backups anzulegen, welche auf Grund der höheren Geschwindigkeit am Besten inkrementell sein sollten. Hierfür steht die App rsync backup for Android zur Verfügung.

rsync backup for Android 01

Nach der Installation, muss man in der App noch die benötigten Dateien herunterladen, bevor man anschließend das Schlüsselpaar generiert, mit dem später ein Login ohne Passwort am SSH-Server möglich ist.

rsync backup for Android 05

Die Schlüssel werden auf der SD-Karte unter /sdcard/dss_key und /sdcard/dss_key.pub abgelegt. Zudem hat man die Möglichkeit, sich den Public key zuzuschicken.

rsync backup for Android 06

Den OpenSSH-Server auf dem Server installieren, auf dem die Backups liegen sollen. Dies ist sowohl unter Ubuntu, als auch unter Windows möglich.

sudo apt-get install openssh-server

Man legt nun im Home-Verzeichnis des Benutzers, mit dem man sich später anmeldet, ein Verzeichnis mit dem Namen .ssh und darin die Datei authorized_keys, in die man den Public key anschließend einfügt.

mkdir ~/.ssh
vi ~/.ssh/authorized_keys

Falls sich in der Datei schon Schlüssel befinden sollten, kann man den Schlüssel einfach in eine neue Zeile kopieren. (Weitere Informationen zur Konfiguration des OpenSSH-Server)

rsync backup for Android 08

Anschließend legt man in rsync ein neues Profil an, in dem man alle wichtigen Informationen angibt.

Weitere Optionen

Eine der vielen möglichen Optionen ist, bestimmte Dateien oder Verzeichnisse aus der Sicherung auszuschließen.

Hierfür legt man auf der SD-Karte die Textdatei excludefile.txt an, in der man die auszuschließenden Ordner und Dateien angibt.

/sdcard/excludefile.txt
##rsyncsdcardexclude##
.android_secure
.bookmark_thumb
albumthumbs
Android/data
clockworkmod
DCIM/.thumbnails
download
dropbox
Evernote
LOST.DIR
MapDroyd
Movies
Music
nandroid
Pictures
Podcasts
rosie_scroll
tmp
WikiDroyd

rsync backup for Android 09

Mit der folgenden Option fügt man dies anschließend zum Profil hinzu

--exclude-from=/sdcard/excludefile.txt

Automatisierung der Datensicherung

Um die Datensicherung zu automatisieren, kann man in Tasker ein Profil anlegen, das die Ausführung übernimmt.

rsync backup for Android 13

Meine Konfiguration ist so eingestellt, dass sie jeden Tag um 2 Uhr, wenn das Smartphone aufgeladen wird und mit dem WLAN verbunden ist, rsync mit dem gewählten Profil ausführt.

Fotogalerie

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HowTo: Blinken der WLAN-LED bei Datenverkehr unter Ubuntu verhindern

Blinkende WLAN-LED bei Datenverkehr unter Ubuntu

Wie in vielen Notebooks, ist auch in meinem (HP Pavilion Dv5-1199eg) ein Intel Wireless Network Adapter verbaut. Oberhalb der Tastatur befindet sich eine LED, die normalerweise anzeigt, ob das WLAN aktiviert ist. Seit einer der letzten Distributionsaktualisierungen blinkt diese jedoch sobald Daten transferiert werden, was auf die Dauer ziemlich nervig ist.
Abhilfe schafft eine kleine Konfigurationsdatei, die das Blinken der LED stoppt und so den Normalzustand wiederherstellt.

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HowTo: RocketRAID 2310 RAID Host Adapter mit Dynamic Kernel Module Support (DKMS) unter Ubuntu installieren

DKMS: rr2310_00-2.5

Das von Dell entwickelte Hilfsprogramm Dynamic Kernel Module Support (DKMS), sorgt dafür, dass Kernelmodule, die manuell installiert wurden, immer dann aktualisiert werden, wenn ein neuer Kernel installiert wird. Somit entfällt der Aufwand, dies nach jedem Update manuell zu erledigen.

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