5. Mrz, 2011
Um auch unter Windows 7 die vielzähligen Möglichkeiten eines OpenSSH-Servers nutzen zu können, empfiehlt es sich, diesen mithilfe von Cygwin zu installieren. Danach stehen die bekannten Funktionen wie die verschlüsselte Verbindung zur Konsole eines entfernten Computers und Dateienübertragungen via SFTP zur Verfügung.

Die Installation beginnt mit dem Herunterladen und Konfigurieren des Cygwin Setups, wobei unbedingt das Paket openssh ausgewählt werden muss. Alle weiteren Abhängigkeiten werden anschließend automatisch aufgelöst und installiert.
Nach dem Abschluss der Installation wird die Cygwin Bash Shell per Rechtsklick als Administrator ausgeführt. Mit dem Befehl ssh-host-config wir die Konfiguration gestartet, welche anschließend mittels Abfragen den Server einrichtet.
ssh-host-config
*** Query: Should privilege separation be used? (yes/no) yes
*** Query: new local account 'sshd'? (yes/no) yes
*** Query: (Say "no" if it is already installed as a service) (yes/no) yes
*** Query: Enter the value of CYGWIN for the daemon: []
*** Query: Do you want to use a different name? (yes/no) no
*** Query: Create new privileged user account 'cyg_server'? (yes/no) yes
Die Konfiguration des OpenSSH-Servers ist danach abgeschlossen und kann bei Bedarf später noch weiter verfeinert werden.

Um den sshd-Dienst zu starten gibt man entweder net start sshd oder cygrunsrv -S sshd in die Konsole ein. Alternativ kann man den Dienst auch wie jeden anderen in der Systemsteuerung starten. Nach einem Neustart geschieht dies automatisch.

Damit SSH durch die Firewall erreichbar ist, sollte man abschließend in der Windows-Firewall mit erweiterter Sicherheit eine neue eingehende Regel anlegen, die für den TCP-Port 22 Verbindungen zulässt. Wer nicht möchte, dass der neu angelegte Benutzer cyg_server im Anmeldebildschirm erscheint, sollte noch diesen Schlüssel in die Registry importieren oder selbst dort anlegen.
Links
22. Jan, 2011
Wie in vielen Notebooks, ist auch in meinem (HP Pavilion Dv5-1199eg) ein Intel Wireless Network Adapter verbaut. Oberhalb der Tastatur befindet sich eine LED, die normalerweise anzeigt, ob das WLAN aktiviert ist. Seit einer der letzten Distributionsaktualisierungen blinkt diese jedoch sobald Daten transferiert werden, was auf die Dauer ziemlich nervig ist.

Abhilfe schafft eine kleine Konfigurationsdatei, die das Blinken der LED stoppt und so den Normalzustand wiederherstellt.
sudo vi /etc/modprobe.d/wlan.conf
#1 means do not blink
options iwlcore led_mode=1
Alternativ: Kernel vor Version 2.6.34

Skript anlegen
sudo vi /etc/network/if-up.d/wifi-led-noblink
#!/bin/sh
#this script will prevent the wifi light from blinking when on.
#to activate this script, create a soft link to it in /etc/network/if-up.d/
echo none > /sys/class/leds/iwl-phy0::RX/trigger
echo none > /sys/class/leds/iwl-phy0::TX/trigger
echo none > /sys/class/leds/iwl-phy0::radio/trigger
echo none > /sys/class/leds/iwl-phy0::assoc/trigger
Ausführbar machen
sudo chmod u+x /etc/network/if-up.d/wifi-led-noblink
So sollte es wieder möglich sein, Daten über ein drahtloses Netzwerk zu übertragen, ohne, dass man von einem hektisch blinkendes Licht im Sichtfeld aus der Konzentration gerissen wird.
Links
8. Jan, 2011
Das Internet ist voller interessanter Dinge und so kann es beim Surfen schnell passieren, dass die Anzahl der geöffneten Tabs jegliche Vorstellungskraft übersteigt. Um nun einige der Themen als Notiz zu speichern, per Email weiterzuleiten oder als Quellenangabe zu verwenden, macht es Sinn, diese als Linkliste auszugeben.
Für solche Fälle gibt es die Erweiterung CopyAllUrls für Firefox und Chrome, die die Links aller geöffneten Tabs ausgibt und einem so die mühevolle Arbeit erspart, dies einzeln per Hand zu erledigen.
Google Chrome-Erweiterung

Nach der Installation ist die Chrome-Erweiterung als Symbol (Regenschirm) eingebunden.

Mit einem Klick werden die Links aller Tabs des jeweiligen Fensters in die Zwischenablage kopiert, wobei als Formatierungsoptionen sowohl reiner Text, als auch HTML, zur Verfügung stehen.
Mozilla Firefox Add-on

Die Installation verläuft unter Firefox ähnlich wie unter Chrome.

Das Add-on wird über das Kontextmenü (Rechtsklick) aufgerufen, wodurch neben der Möglichkeit zum Kopieren, auch die Möglichkeit zum Einfügen der Links aus der Zwischenablage besteht. Auch hier kann man Formatierungsoptionen festlegen, welche jedoch durch den Einsatz von Variablen wesentlich umfangreicher sind und so ein eigenes Markup-Format ermöglichen.
Die Erweiterung lässt sich vielfältig einsetzen, da sie den Umgang mit Links erleichtert und einem viel Arbeit erspart. Einzig eine Einfügen-Funktion wie beim Firefox Add-on, wäre in der Chrome-Erweiterung noch wünschenswert.
Links
25. Dez, 2010

Das von Dell entwickelte Hilfsprogramm Dynamic Kernel Module Support (DKMS), sorgt dafür, dass Kernelmodule, die manuell installiert wurden, immer dann aktualisiert werden, wenn ein neuer Kernel installiert wird. Somit entfällt der Aufwand, dies nach jedem Update manuell zu erledigen.
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27. Nov, 2010

Um die Ehre der einheimischen Braunbrustigel zu retten, haben sich ein paar verwegene Hedgehogs aufgemacht, zu beweisen, dass sie in Wahrheit bösartige rosafarbene Kämpfer sind. Als überzeugende Argumente präsentieren sie hierbei ein umfangreiches Waffenarsenal, Karten, Stimmen, Grabsteine und Hüte verpackt in einem rundenbasierten Artillery-Taktikspiel. Alles was den Gegner Lebenspunkte kostet, ist erlaubt und das nicht nur lokal, sondern auch im LAN oder Internet.
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