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Archiv für Berichte

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GPS-Navigation mit einem Android-Smartphone

Durch Navigationssysteme ist das Autofahren in den letzten Jahren wesentlich komfortabler geworden. Stadtpläne haben mittlerweile so gut wie ausgedient und sind eingebauten oder Stand-Alone Navigationsgeräten gewichen. Der nächste Schritt ist logischerweise auch diese Geräteklasse wegzurationalisieren, da jedes neuere Smartphone die nötige Ausstattung (GPS-Empfänger) mitbringt, um als Navi zu fungieren.

Um das Smartphone mit einem Saugnapf an der Windschutzscheibe zu befestigen, empfiehlt es sich eine KFZ-Halterung zu kaufen, die es vom jeweiligen Hersteller gibt. Auch für die Stromversorgung über den Zigarettenanzünder muss ein entsprechender Adapter beschafft werden. Häufig werden diese Teile vom Hersteller als Paket angeboten, im Fall von meinem HTC Hero gibt es das Car Upgrade Kit CU S210 für ungefähr 24 Euro. Universalhalterungen gibt es auch zu kaufen, diese sind dann naturgemäß nicht an das Gerät angepasst, können dafür aber beim nächsten Modell weiterverwendet werden.

In meinem Fall hat das Autoradio leider noch keinen komfortablen AUX-Eingang, sondern nur ein Kassettendeck, das jedoch mit einem Kassetten-Adapter weiterverwendet werden kann. Meine Wahl fiel auf den Philips SWA 2066 W/10 für 10 Euro, der bei Amazon viele gute Kundenbewertungen verzeichnen konnte. Er wird dort sogar besser als der Nachfolger bewertet und verrichtet auch bei mir schon seit einem Jahr problemlos seinen Dienst. Bei der Audioqualität sind im Vergleich zum Radio keine Qualitätseinbußen zu bemerken.

Ist das Smartphone befestigt und die Kassette eingelegt, kann es an die Auswahl der richtigen Software gehen. Unter Android hat man die Qual der Wahl zwischen vielen Apps, die man generell in zwei Kategorien unterscheiden kann: Online- und Offline-Navigation. Bei einer Online-Navigation (Offboard) wie Google Maps werden die benötigten Karten von einem Server geladen, was eine Internetverbindung und bestenfalls eine Flatrate voraussetzt, da Traffic verursacht wird. Dies sollte in Deutschland für die meisten Smartphone-Besitzer kein allzu großes Problem sein.

Möchte man jedoch auch im Ausland mit dem Smartphone navigieren, so greift man besser auf eine Offline-Navigation (Onboard) wie NAVIGON MobileNavigator zurück, da sonst sehr hohe Roaming-Gebühren anfallen können. Hier werden die Daten im Voraus auf der SD-Karte abgelegt, sodass für die Navigation dann nur noch ein GPS-Signal benötigt wird.

Auf welche Software letztendlich die Wahl fällt ist Geschmackssache, aber die Tatsache, dass es mittlerweile eine gute Auswahl an Software gibt, zeigt, wie sich die Möglichkeiten der Smartphones immer weiterentwickeln und dass es nur noch in Einzelfällen notwendig sein sollte, ein Stand-Alone Navi zu kaufen.

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Custom ROM: Elelinux 7.1 für HTC Hero

Das HTC Hero benutze ich seit November 2009 und mittlerweile ist sowohl die Hardware, als auch die offizielle Software veraltet. Zumindest bei der Software lässt sich dieses Problem relativ einfach beheben. Das Hero wurde mit Cupcake (1.5) ausgeliefert und es gab auch noch ein offizielles Update auf Eclair (2.1). Danach wurde jedoch die Unterstützung eingestellt, weswegen man ein Custom ROM flashen muss, um das aktuelle Gingerbread (2.3) nutzen zu können.

Elelinux-7.1.0-Hero-v2.5 Android 2.3.4

Ich verwende aktuelle Elelinux 7.1, welches auf CyanogenMod 7 basiert und wesentlich leistungsfähiger, als das offizielle ROM von HTC ist. Außerdem nutze ich LauncherPro anstatt des integrierten ADW.Launcher, letztendlich ist es jedoch geschmackssache, welcher Launcher einem besser gefällt.

Ein Custom ROM zu flashen ist natürlich nur ratsam, wenn man weiß, was man tut. Der Ablauf an sich ist jedoch nicht kompliziert. Zuerst legt man ein Backup aller Daten an, um dieses später wieder einspielen zu können. Ich nutze hierfür SMS Backup & RestoreCall Logs Backup & Restore, sowie Titanium Backup.

Als nächstes wird das Smartphone im Recoverymodus gestartet und dort zur Sicherheit noch ein vollständiges Backup mit Nandroid angelegt. Letztendlich kann das neue ROM, das als ZIP auf der SD-Karte liegt, geflasht werden. Nachdem alle Konten eingerichtet, sowie die Apps und SMS wieder eingespielt sind, kann man sich nun über ein Hero freuen, das durch die Frischzellenkur sicher noch ein wenig länger Spaß bereitet.

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Kaffeevollautomat: Spidem Villa

Nach ungefähr einem Jahr im Einsatz ist es nun an der Zeit, ein erstes Resümee zum Kaffeevollautomat Spidem Villa zu ziehen. Letztendlich handelt es sich bei einem Vollautomaten um eine Espressomaschine, die sich besonders einfach bedienen lassen soll. Neben der Kaffeezubereitung kann der Spidem Villa Milch mit Hilfe von Wasserdampf aufschäumen. Für ungefähr 250 Euro (Stand: Juni 2010) bekommt man ein sehr spartanisches Design, was der Qualität des Kaffees jedoch keinen Abbruch tut.

Kaffeevollautomat: Spidem Villa 1

Durchaus praktisch ist, dass der Mahlgrad und die Kaffeemenge einstellbar sind und dass es einen höhenverstellbaren Kaffeeauslauf gibt. Zudem ist der Vollautomat auf einen Drehteller montiert, was die Reinigung erleichtert. Die billige Verarbeitung des Gehäuses und der Knöpfe bereitet jedoch immer wieder kleinere Probleme. So kommt es vor, dass einem einer der ausgesetzten Knöpfe entgegen fliegt, wenn man ihn zu abrupt loslässt. Im unteren Gehäuseteil sammelt sich ab und zu Kaffeemehl, was dann zu einer Kaffeelache unter der Maschine führt. Zu guter Letzt ist anzumerken, dass teilweise ein Pfeifen des Cremaventils zu hören ist, was in etwa so klingt. Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl lassen sich diese Fehler jedoch in endlicher Zeit beheben.

Kaffeevollautomat: Spidem Villa 2

Gegen die Qualität der verbauten Brüheinheit (mit 5 Jahren Garantie) lässt sich dagegen nichts einwenden. Sie verrichtet seit Inbetriebnahme ihren Dienst und lässt sich zum Reinigen mit einem Handgriff ausbauen. Auch die Milchlanze funktioniert gut, wird jedoch eher selten benutzt, da man immer erst warten muss, bis der Boiler die richtige Temperatur erreicht hat. Der Espresso und die Crema sind auf jeden Fall sehr gut, der Preisunterschied macht sich vor allem bei den Komfortfunktionen bemerkbar.

Kaffeevollautomat: Spidem Villa 3

In den Vorratsbehälter passen ungefähr 350 Gramm Bohnen, in den Tank 1,7 Liter Wasser. Wer gerne guten Kaffee trinkt, sich mit dem schlichten Design abfinden kann und ab und zu auch mal Zeit für eine kleinere Fehlersuche hat, der findet im Spidem Villa einen guten und günstigen Kaffeevollautomat, der Tag für Tag seine Arbeit verrichtet.

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Smartphone Fernwartung mit Webkey unter Android

Webkey for Android 2

Fernzugriff auf ein Smartphone zu haben hat viele Vorteile. Erst so ist es möglich, Android bequem vom Browser aus zu steuern und dabei eine ähnliche Oberfläche wie bei den üblichen Fernwartungs-Tools (UltraVNC) zur Verfügung zu haben. Mit Webkey for Android ist im Prinzip alles möglich: SMS schreiben, Apps öffnen, das Smartphone orten, Dateien herunterladen oder Screenshots erstellen.

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HowTo: OpenSSH-Server mit Cygwin unter Windows 7 installieren

Cygwin Setup

Um auch unter Windows 7 die vielzähligen Möglichkeiten eines OpenSSH-Servers nutzen zu können, empfiehlt es sich, diesen mithilfe von Cygwin zu installieren. Danach stehen die bekannten Funktionen wie die Verbindung zur Konsole eines entfernten Computers und Dateienübertragungen via SFTP zur Verfügung.

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